Was ist eine Mietkautionsversicherung und wie funktioniert sie?So schonen Mieter die Haushaltskasse

„Mietkaution“ – allein das Wort löst bei vielen Mietern Unbehagen aus, stellt die Zahlung doch meist eine große finanzielle Hürde dar. Schon der Umzug in die neue Wohnung ist häufig teuer genug und frisst ein mächtiges Loch in die Haushaltskasse. Zwar hat der Gesetzgeber die Höhe der Mietsicherheit mit maximal drei Netto-Kaltmieten gedeckelt. Dennoch ist bei manch einem Mieter nach dem Begleichen der Summe anstatt Urlaub auf den Malediven erst einmal Chillen auf Balkonien angesagt. Auch wichtige Anschaffungen wie der dringend benötigte Laptop oder das Fahrrad müssen angesichts der knappen Kasse erst einmal verschoben werden. Das alles muss nicht sein! Mieter können die saftige Barzahlung ganz leicht umgehen. Wie? Mit dem Abschluss einer Mietkautionsversicherung. Doch was leistet so eine Versicherung überhaupt? Was kostet sie und wann springt sie ein? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Mietkautionsversicherung gibt unser Ratgeber.

1. Die Mietkautionsversicherung: So funktioniert's

Mietkautionsversicherung: moderne Form der Mietsicherheit

Die Mietkautionsversicherung ist eine moderne Form der Mietsicherheit, die den Vermieter gegen finanzielle Schäden absichert. Das können zum Beispiel offene Forderungen aus der Betriebskostenabrechnung oder Sachschäden in der Wohnung sein. Im eigentlichen Sinne ist die Mietkautionsversicherung keine Versicherung, sondern vielmehr eine Bürgschaft, bei der ein Versicherer für die Bereitstellung der Mietkaution bürgt. Im Alltagssprachgebrauch hat sich der Begriff „Mietkautionsversicherung“ allerdings inzwischen als Synonym für die Mietkautionsbürgschaft beziehungsweise für die Kautionsbürgschaft etabliert.

Die Kautionsversicherung kommt dem Hinterlegen einer Mietkaution gleich. Sie ist einfach in der Abwicklung und ersetzt bisher übliche Formen der Kautionshinterlegung wie zum Beispiel die Barkaution, die Bankbürgschaft oder das Sparbuch. Mit der Kautionsversicherung können Mieter die gesamte Kautionssumme behalten. Sie zahlen lediglich einen geringen jährlichen Beitrag dafür, dass der Versicherer für die Mietkaution beim Vermieter bürgt.

Wer Geld sparen und seine Mietkaution nichtin bar oder mittels Sparkonto beim Vermieter hinterlegen möchte, hat die Möglichkeit, eine Mietkautionsversicherung abzuschließen. Der Abschluss ist denkbar einfach: Per Online-Formular beantragt der Mieter die Kautionsversicherung beim Anbieter. Nach positiver Bonitätsprüfung erhält der Antragsteller das Okay des Versicherers und eine Kopie der Bürgschaftsurkunde. Die besagt, dass der Versicherer für die Bereitstellung der Kaution bürgt. Der Vermieter bekommt das Original der Bürgschaftsurkunde zugesandt. Auch das Datum des Bürgschaftsanfangs ist auf der Urkunde vermerkt. Manche Versicherer schicken die Urkunde auch direkt an den Mieter und nur auf seinen Wunsch an den Vermieter.

Wann greift die Kautionsversicherung?

Kommt es zu einem Schadensfall und der Vermieter macht eine Forderung aus dem Mietverhältnis geltend, übernimmt der Versicherer die Regulierung. Um die Bürgschaft oder Teile davon in Anspruch zu nehmen, tritt der Vermieter an die Versicherung heran. Je nachdem, ob es sich um eine Mietkautionsversicherung mit der Klausel "auf erstes Anfordern" oder eine Kautionsversicherung ohne diese Klausel handelt, geht der Prozess der Schadensregulierung entsprechend weiter. Beide Varianten haben eines gemeinsam: Zahlt der Versicherer die Forderung an den Vermieter aus, kann er diese vom Mieter zurückfordern.

Mietkautionsversicherung „auf erstes Anfordern“:

Eine Mietkautionsversicherung „auf erstes Anfordern“ bedeutet, dass der Bürge, also die Versicherung, im Fall einer Inanspruchnahme sofort an den Vermieter zahlt, ohne dass dieser die Forderung schlüssig darlegen muss (BGH, 28.10.1993, IX ZR 141/93). Dadurch ist eine rasche Durchsetzung der Ansprüche seitens des Vermieters möglich. Er füllt lediglich ein Schadenmeldeformular aus und macht seine Forderung ohne Belege wie zum Beispiel das Wohnungsübergabeprotokoll oder Kostennachweise geltend.

Innerhalb einer bestimmten Frist kann der Mieter gegen die Forderung Einspruch einlegen. Hat er Einwände, muss er diese beweisen – zum Beispiel durch die Vorlage eines Urteils oder von vorhandenen Beweisen. Letzteres können zum Beispiel Schreiben an den Vermieter sein, in denen die Ansprüche bestritten werden. Auch Quittungen beziehungsweise Zahlungsbelege, die zeigen, warum der Anspruch nicht besteht, können derartige Beweise sein. Die Beweisvorbringung seitens des Mieters ist notwendig, um ihn vor ungerechtfertigten Zugriffen des Vermieters zu schützen.

In der Regel hat der Mieter 14 Tage Zeit, um gegen die Auszahlung der Mietkautionsbürgschaft Einspruch zu erheben. Bei meineMietkaution bleiben sogar vier Wochen für den Einspruch. Ist der Einspruch des Mieters berechtigt, liegt es an der Versicherung, den vorgestreckten Betrag vom Vermieter zurückzufordern. 

Vorteile der Kautionsversicherung „auf erstes Anfordern“:

Die Vorteile der Mietkautionsversicherung auf erstes Anfordern liegen klar auf der Hand: Mieter punkten damit beim Vermieter. Schließlich stellt diese Form der Absicherung eine bevorzugte Variante der Mietkautionsversicherung für Vermieter dar. Denn bei der Schadensmeldung muss der Vermieter keine Belege anführen, was für ihn eine unkomplizierte Angelegenheit darstellt. Zudem werden eventuelle Forderungen rasch beglichen. Der Mieter bekommt von der Versicherung wiederum die Möglichkeit, die Forderung des Vermieters abzustreiten. 

Wichtigste Vorteile für Mieter:

Unrechtmäßige Forderungen
des Vermieters können abgewehrt werden

Beliebt bei Vermietern:
Mieter punkten bei der Wohnungssuche

Wichtigste Vorteile für Vermieter:

Keine Beweispflicht
bei Leistungsanforderung

Rasche Begleichung
der Forderung

Mietkautionsversicherung ohne die Klausel „auf erstes Anfordern“:

Bei der Mietkautionsversicherung ohne die Klausel „auf erstes Anfordern“ liegt es am Vermieter, bei der Schadensmeldung Beweise wie das Wohnungsübergabeprotokoll, Zahlungsaufforderungen mit Fristsetzung an den Mieter oder Kostennachweise in Form von Kostenvoranschlägen anzubringen. Der Versicherer wird daraufhin beim Mieter sicherstellen, dass die Forderungen des Vermieters berechtigt sind und zum Beispiel wahrheitsgemäße Berichte, Schriftstücke oder Mitteilungen über Mahnverfahren oder staatsanwaltschaftliche Verfahren anfordern. 

Unter welchen Bedingungen kann der Vermieter die Mietkaution in Anspruch nehmen?

Kommt es zu einem Schadensfall, macht der Vermieter die entsprechende Forderung mittels Schadenmeldeformular – zum Beispiel per E-Mail oder Fax – beim Versicherer geltend. Dafür trägt er die Vertragsnummer und sämtliche andere relevante Daten wie die Ansprüche, die geltend gemacht werden, deren Höhe und Fälligkeitsdatum sowie die Kontoverbindung ein.

Bei einer Mietkautionsversicherung ohne die Klausel „auf erstes Anfordern“ fügt der Vermieter noch Dokumente und/oder Belege an, die die Forderung begründen. Geht das Schadenmeldeformular beim Versicher ein, benachrichtigt dieser den Mieter. 

Mietkautionsversicherung reservieren: So geht`s

Einige Anbieter von Kautionsversicherungen bieten Mietern die Möglichkeit, die Mietbürgschaft zu reservieren. Das bedeutet, dass der Mieter eine Zusage erhält, dass der Versicherer die Mietbürgschaft übernehmen würde. Es erfolgt eine Bonitätsprüfung des Mieters durch eine Auskunftei wie die Schufa oder Infoscore. Fällt die Bonitätsprüfung positiv aus, erhält der Mieter die gewünschte Reservierungszusage.

Vorteil der Reservierung: Mit der Reservierungszusage in der Hand punkten Mieter bei der Wohnungssuche. Die Zusage garantiert dem Vermieter schließlich, dass der Versicherer für die Mietkaution bürgen würde und der Mieter zahlungsfähig ist. Bei meineMietkaution ist die Reservierung der Mietkautionsversicherung 30 Tage lang gültig und vollkommen kostenfrei. 

Mietkaution ablösen: Was ist das?

Hat der Mieter beim Vermieter bereits eine Barkaution oder ein Sparkonto hinterlegt, kann er sich das Geld mit Hilfe der Mietkautionsversicherung zurückholen. Ist der Vermieter einverstanden, schließt der Mieter die Kautionsversicherung ab und der Vermieter erhält die entsprechende Mietbürgschaftsurkunde, die die Bürgschaftsübernahme durch den Versicherer garantiert. Der Mieter wiederum erhält die zuvor hinterlegte Kautionssumme vom Vermieter vollständig zurück und gewinnt so ein Stück finanzielle Freiheit.

2. Das sollten Sie wissen

Vorteile der Mietkautionsversicherung

Mieter hinterlegt weder Bargeld noch Sparbuch: Er bleibt finanziell flexibel

Hinterlegung der Mietsicherheit unabhängig von einer Bank oder einem Kreditinstitut

Bürgschaftszusage belegt Bonität des Mieters

Vermieter muss kein separates Kautionskonto anlegen: Verringerung des Verwaltungsaufwands

Keine Doppelbelastung beim Wohnungswechsel

Der Online-Abschluss

Inzwischen ist es üblich, Dienstleistungen wie zum Beispiel die Mietkautionsversicherung online zu beantragen. Das birgt viele Vorteile für den Antragsteller. Zum einen bieten die meisten Versicherer Online-Rechner auf ihren Webseiten, mit deren Hilfe sich der Jahresbeitrag der Mietkautionsversicherung einfach und bequem von Zuhause aus berechnen lässt.

Die Antragstellung funktioniert meist in nur wenigen Schritten und die Bonitätsprüfung geht innerhalb weniger Sekunden vonstatten, sodass der Antragsteller bei einem positiven Bonitätscheck sofort eine Zusage erhält. Wartezeiten sowie Extrakosten entfallen. Bei der Antragstellung via Internet werden die Daten zudem verschlüsselt übertragen. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben.

Wer die Mietkaution nicht gleich abschließen möchte, hat bei vielen Anbietern auch die Möglichkeit, sich die Bürgschaftsübernahme zu reservieren. In dem Fall stellt der Versicherer dem Antragsteller eine Bürgschaftszusage aus, die potentiellen Vermietern zeigt, dass der Wohnungssuchende zahlungskräftig ist und damit die regelmäßig anfallende Miete pünktlich begleichen kann. 

Das kostet die Kautionsversicherung

Viele Mietkautionsversicherungsanbieter wie auch meineMietkaution halten auf ihren Webseiten Mietkautionsrechner parat. Damit können Interessierte schnell und einfach berechnen, wie viel sie der meist jährlich zu entrichtende Beitrag kostet. Bei meineMietkaution zahlen Mieter lediglich den geringen Beitrag von 4,7 Prozent der Kautionssumme. Beträgt die Kaution beispielsweise 1.000 Euro, macht das 47 Euro im Jahr.   

So flexibel ist die Laufzeit

Die Mietkautionsversicherung läuft auf unbestimmte Zeit. Sie kann jederzeit und ohne Einhalten einer Frist gekündigt werden. In der Regel entspricht die Laufzeit der Kautionsversicherung der Laufzeit des Mietverhältnisses. Endet das Mietverhältnis und der Vermieter macht keine Ansprüche geltend, wird die Kautionsversicherung gekündigt. Der Vermieter erhält ein Schreiben zur Bürgschaftsbefreiung und schickt dieses unterschrieben an den Anbieter zurück. Zu viel gezahlte Beiträge bekommt der Mieter in der Regel erstattet.

Die Mietkautionsversicherung ist kein Kredit

Mit der Mietkautionsversicherung zahlt der Mieter seine Mietkaution nicht ab, sie ist kein Darlehen. Vielmehr sichert die Mietkautionsversicherung die Mietkaution beim Vermieter ab. Dafür entrichtet der Mieter an den Versicherer einen geringen Beitrag, der in der Regel jährlich fällig wird. Die Beiträge werden ähnlich wie bei der Privathaftpflicht- oder Hausratversicherung nicht zurückgezahlt.

Lässt sich die Kautionsversicherung von der Steuer absetzen?

Die Beiträge für eine Mietkautionsversicherung für ein privates Mietverhältnis können nicht von der Steuer abgesetzt werden. Anders sieht es bei den Kosten für eine gewerbliche Kautionsbürgschaft aus. Diese lassen sich steuerlich absetzen, weil mit einem Gewerbe steuerpflichtige Einnahmen erzielt werden und der Mieter die gezahlten Beiträge an die Bank oder Versicherung nicht wieder zurückbekommt.

Sonderfall: Insolvenz des Vermieters

Meldet der Vermieter Insolvenz an und der Mieter hat die Mietkaution über eine Mietkautionsversicherung abgesichert, ist das von Vorteil für den Mieter. Eine normale Barkaution muss der Vermieter zwar verzinst bei einer Bank anlegen – und zwar getrennt von seinem eigenen Vermögen auf einem sogenannten Treuhandkonto. Doch tut er das nicht und legt das Geld rechtswidrig auf seinem Privatkonto an, sieht es der Mieter am Ende des Mietverhältnisses im Insolvenzfall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wieder. Warum? Bei Geld auf dem Privatkonto des Vermieters handelt es sich um sogenannte Masseverbindlichkeit. Ist die Kaution auf diese Weise angelegt, fällt sie – wie das gesamte Vermögen des Vermieters – in die Insolvenzmasse. Zwar kann der Mieter in dem Fall theoretisch immer noch zu seinem Geld kommen und die Forderung beim Insolvenzgericht anmelden. Doch nur in den seltensten Fällen bekommen Mieter ihr Geld hier wieder. In der Regel haben insolvente Vermieter schließlich viele Gläubiger.

Was passiert mit der Mietkautionsversicherung bei einem Umzug?

Besitzt der Mieter bereits eine Mietkautionsversicherung für seine Wohnung, möchte aus dieser aber ausziehen, kann er auch für die neue Wohnung eine Mietkautionsversicherung abschließen. Beim Auszug kündigt er dafür einfach die bestehende Mietkautionsversicherung und schließt für die neue Wohnung einen neuen Vertrag ab. 

Was passiert bei Auszug des Hauptmieters?

Zieht der Hauptmieter aus und es existiert ein zweiter Hauptmieter, der gemeinsam mit dem ersten Hauptmieter die Mietkautionsversicherung abgeschlossen hat, kann die Versicherung in der Regel auf den zweiten Hauptmieter weiterlaufen – vorausgesetzt, der Vermieter ist damit einverstanden. Liegt das Okay des Vermieters vor, wird die Mietkautionsversicherung entsprechend abgeändert und auf den verbleibenden Hauptmieter umgeschrieben. Zieht der Hauptmieter aus und es existieren noch weitere Untermieter, ist ein Auszug des Hauptmieters auch kein Problem. In diesem Fall wird die Versicherung gekündigt und der oder die Mieter, die in der Wohnung bleiben, schließen einfach, schnell und unkompliziert eine neue Versicherung ab. Voraussetzung ist auch hier, dass der Vermieter mit dem Wechsel des Versicherungsnehmers einverstanden ist.  

3. Bedingungen und Voraussetzungen

Über 18 Jahre und positive Bonität sind ein Muss

Wer eine Mietkautionsversicherung abschließen möchte, muss volljährig sein und eine unbelastete Bonität aufweisen. Üblicherweise beantragt der Mieter die Mietkautionsversicherung über ein Antragsformular auf der Website des Anbieters. Nach Absenden des Formulars erfolgt zuallererst eine Bonitätsprüfung des Mieters bei einer Auskunftei wie der Schufa, Creditreform oder Infoscore. Das soll gewährleisten, dass der Mieter auch zahlungsfähig ist. Existieren mehrere Hauptmieter, können in der Regel bis zu zwei Hauptmieter die Kautionsversicherung abschließen. In diesem Fall wird von beiden die Bonität geprüft und beide werden in der Bürgschaftsurkunde genannt.

Schlechte Bonität – und nun?

Sämtliche Anbieter von Mietkautionsversicherungen prüfen die Bonität, also die Kreditwürdigkeit, ihrer Antragsteller. Das ist notwendig, schließlich wollen sie sicherstellen, dass der Antragsteller auch zahlungsfähig ist. Die Überprüfung der Bonität erfolgt entweder über die Schufa oder über eine der anderen Auskunfteien wie Infoscore oder Creditreform.

Wichtigste Grundlage für die Bonitätsprüfungen aller Auskunfteien sind Angaben zum negativen Zahlungsverhalten des Antragstellers. Das können beispielsweise eingetragene Kreditausfälle oder Mahn- und Inkassoverfahren sein. Auch öffentlich verfügbare Informationen über Insolvenzen oder eidesstattliche Versicherungen zählen zu den wichtigsten Bewertungskriterien. Letzterer Begriff, nämlich die eidesstattliche Versicherung, besagt, dass der Schuldner bei einer Zwangsvollstreckung einer Geldforderung sämtliche Angaben über das gesamte pfändbare und unpfändbare Vermögen gegenüber dem Gerichtsvollzieher nach bestem Wissen und Gewissen richtig und vollständig gemacht hat. Auch Haftanordnungen fallen unter die wichtigen Bewertungskriterien der Auskunfteien.

Fällt die Bonitätsprüfung negativ aus, wird der Anbieter den Antrag des Mieters ablehnen. Fällt die Bonitätsprüfung positiv aus, erhält der Mieter eine entsprechende Bürgschaftsurkunde.

Wichtige Kriterien der Bonitätsprüfung im Überblick:

- Eidesstattliche Versicherungen
Haftanordnungen
Inkassoverfahren
Insolvenzen
Kreditausfälle
Mahnverfahren

Ist eine Mietkautionsversicherung trotz negativer Schufa möglich?

Viele Mieter fragen sich, ob sie eine Mietkautionsversicherung trotz negativer Schufa-Auskunft abschließen können. Da die Bonitätsprüfung der Versicherer nicht unbedingt über eine Schufa-Abfrage, sondern auch über andere Auskunfteien wie Infoscore oder Creditreform stattfindet, führt eine schlechte Schufa-Auskunft nicht immer zu einer Ablehnung, macht diese aber wahrscheinlich.

Ist eine Mietkautionsversicherung bei Untermiete möglich?

Wer zur Untermiete wohnt, kann keine Mietkautionsversicherung abschließen. Lediglich Hauptmieter können dies tun. Fordert der Hauptmieter also vom Untermieter als Sicherheit eine Mietkaution, muss letzterer diese auf eine andere Art und Weise hinterlegen als mit Hilfe einer Mietkautionsversicherung. 

Können Studenten eine Kautionsversicherung abschließen?

Auch Studenten können eine Mietkautionsversicherung als Alternative zur Barkaution oder zum Sparkonto abschließen und schonen so ihre Ersparnisse beziehungsweise ihren Dispo. Angesichts des meist ohnehin knappen Einkommens und der oft happigen Studiengebühren ist das eine gute Möglichkeit, bares Geld zu sparen. Auch die Eltern müssen nicht angepumpt oder nach einer Elternbürgschaft gefragt werden. Eine Mietkautionsversicherung abzuschließen ist auch für Studenten unkompliziert. Schließlich ist für eine Zusage des Versicherers kein eigenes Einkommen erforderlich. Bei einer Bankbürgschaft beispielsweise wird ein Mindesteinkommen vorausgesetzt. Die Antragsteller einer Kautionsversicherung müssen lediglich volljährig sein.

Ebenso für Studenten-WGs ist die Mietkaution eine echte Alternative zur Barkaution oder zum Sparkonto. Jeweils der oder die Hauptmieter beantragen die Mietkautionsbürgschaft und sind damit bestens abgesichert.

Vorteile für WGs:

Einfacher Abschluss:
Online ganz unkompliziert abschließen

Geringer jährlicher Beitrag:
Lässt sich gut untereinander aufteilen 

4. Die Mietkautionsversicherung von meineMietkaution

So funktioniert die Mietkautionsversicherung von meineMietkaution

Mit der Mietkautionsversicherung von meineMietkaution ersparen sich Mieter die Hinterlegung einer Barkaution beim Vermieter. So haben sie die gesamte Kautionssumme zur freien Verfügung und können ihr Geld nutzen, wofür sie möchten. Es fällt lediglich ein geringer jährlicher Beitrag von 4,7 Prozent der Kautionssumme, mindestens jedoch der Betrag von 47 Euro, an. Versteckte Zusatzkosten gibt es nicht.

Mieter, die von der Kautionsbürgschaft von meineMietkaution profitieren möchten, beantragen diese ganz einfach auf der Website von meineMietkaution. Nach positiver Bonitätsprüfung übernimmt meineMietkaution die Bürgschaft und der Mieter erhält als Beweis hierfür den dazugehörigen Versicherungsschein und eine Kopie der Bürgschaftsurkunde. Das Original wird dem Vermieter im Gegenzug als Sicherheit direkt zugeschickt. Wird das Mietverhältnis beendet, schickt der Vermieter eine unterschriebene Bürgschaftsbefreiung an meineMietkaution und die Mietkautionsbürgschaft wird beendet.

Neben der Bürgschaft für das neue Zuhause bietet die Kautionsversicherung von meineMietkaution aber noch mehr – nämlich den integrierten Zusatzschutz bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit sowie bei Unfalltod des Mieters.  

So günstig ist meineMietkaution

Bei meineMietkaution zahlen Mieter lediglich den geringen jährlichen Beitrag von 4,7 Prozent der Kautionssumme, mindestens jedoch 47 Euro. Es fallen keine versteckten Zusatzkosten an. Außerdem profitieren Mieter bei meineMietkaution von zwei zusätzlichen Versicherungsbausteinen: dem Zusatzschutz bei Arbeitslosigkeit und dem Zusatzschutz bei Unfalltod. Andere Anbieter leisten dies nicht.

Das Besondere: Schutz bei Arbeitslosigkeit und Unfalltod

meineMietkaution bietet dem Mieter mit dem integrierten Zusatzschutz mehr als eine reine Mietkautionsbürgschaft. Zusätzlich zur Kautionsbürgschaft übernimmt meineMietkaution für die versicherte Person bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit den Jahresbeitrag für bis zu 24 Monate. Zum anderen erhalten die gesetzlichen Erben beziehungsweise der zweite Versicherungsnehmer eine Auszahlung von zwölf Netto-Kaltmieten bei einem tödlichen Unfall der versicherten Person. 

Vorteile für Mieter und Vermieter

Von der Mietkautionsversicherung von meineMietkaution profitieren Mieter ebenso wie Vermieter. Das sind die wichtigsten Vorteile im Überblick: 

Vorteile für Mieter

Geringer Jahresbeitrag: nur 4,7 % der Kautionssumme

Keine Vertragslaufzeit täglich kündbar

Keine versteckten zusätzlichen Gebühren

Keine Hinterlegung von Bargeld: Mieter bleibt finanziell flexibel

Hinterlegung der Mietsicherheit unabhängig von einer Bank oder einem Kreditinstitut

Mietkautionsversicherung auf erstes Anfordern: hohe Akzeptanz bei Vermietern

4 Wochen Zeit, Einspruch zu erheben, wenn der Vermieter die Kaution anfordert

Bürgschaftszusage bzw. Bürgschaftsreservierung belegt Bonität des Mieters

100 % garantierte Kautionsleistungen

Zusatzschutz
bei Arbeitslosigkeit und Unfalltod

Vorteile für Vermieter

Keine Beweispflicht bei Leistungsanforderung

Bürgschaft bzw. Bürgschaftszusage belegt die Bonität des Mieters

Vermieter muss kein separates Kautionskonto anlegen: Reduzierung des Verwaltungsaufwands

100 % garantierte Kautionsleistungen

Kaution oder Teile davon stehen im Bürgschaftsfall schnell bereit

Kein Risiko des Abwohnens der Kaution